Science.Online
Publisher and Institutes
Akademie Verlag
Deutsches Institut für Urbanistik
Oldenbourg Wissenschaftsverlag
Walter de Gruyter
Schattauer
You are here: Home :: Area CULI :: Religious studies
 
Ulrich Beuttler

Die »offenen Dimensionen« des raumzeitlichen Weltgeschehens. Skizze eines theologisch und naturphilosophisch verantworteten Weltbegriffs

Zusammenfassung

Im Gespräch mit der neueren Naturwissenschaft und Naturphilosophie wird ein Weltbegriff erarbeitet, der sowohl theologisch als auch naturphilosophisch verantwortet ist. Notwendige, nicht hinreichende Bedingung, das freie Wirken Gottes in der Welt denken zu können, ist ein offener Weltbegriff. Jedoch hat die Welt, wie an den Problemkreisen Zeit, Naturgesetz und Materie aufgezeigt wird, nicht nur offene Ränder, sondern »offene Dimensionen« im Inneren. Die Zeit hat den indeterminierten Aspekt der unverfügbaren Gegenwart und der offenen Zukunft, den Naturgesetzen eignet wie allen Weltereignissen generelle Kontingenz und die Materiestruktur ist ohne die Annahme von transzendenter »Kreativität« nicht zu verstehen. Gott kann somit als der das kontingente Weltgeschehen von innen wirkende Schöpfer, seine Transzendenz mithin als unverfügbares, räumliches und zeitliches Innen der Welt gedacht werden.

Neue Zeitschrift für Systematische Theologie und Religionsphilosophie, Walter de Gruyter

Print ISSN: 0028-3517
Volume: 48, 08/2006
Pages: 200 - 221

Show full article (external site)

Show all available items of this journal