Science.Online
Publisher and Institutes
Akademie Verlag
Deutsches Institut für Urbanistik
Oldenbourg Wissenschaftsverlag
Walter de Gruyter
Schattauer
You are here: Home :: Area NEM :: Medical science :: Human medicine
 
Julia Wanschitz, Florian Deisenhammer

Anti-Glykolipid-Antikörper in der Diagnostik von Immunneuropathien / Anti-glycolipid antibodies in the diagnosis of immunoneuropathies

Keywords: Antikörper, Ganglioside, Neuropathie, antibodies, gangliosides, neuropathy

Zusammenfassung

Zusammenfassung Unter den nicht hereditären Formen von Neuropathien (NP) stellen die Immunneuropathien insofern eine Sonderform dar, als sie meistens einer kausalen Therapie zugeführt werden können. Die Diagnose stützt sich wie bei anderen Formen auf die klinische Untersuchung und den elektrophysiologischen Befund. Manche Immunneuropathien sind durch spezifische Antikörper gegen Nervenmembranbestandteile charakterisiert. Dazu zählen verschiedene Ganglioside, das Myelin-assoziierte Glykoprotein und Sulfatide. Zwar sind Immunneuropathien selten, es können aber bei bestimmten Formen in bis zu annähernd 100% der Fälle solche Antikörper nachgewiesen werden. Am häufigsten wird eine direkte ELISA-Methode angewandt, wobei insbesondere bei IgM-Antikörpern beachtet werden muss, dass solche wegen ihrer Kreuzreaktivität in niedrigen Titern auch bei der gesunden Bevölkerung mit hoher Frequenz vorkommen.

In dieser Arbeit werden die wichtigsten Typen von Immunneuropathien und die dazu gehörigen charakteristischen Laborbefunde beschrieben.

LaboratoriumsMedizin, Walter de Gruyter

Print ISSN: 0025-8466
Volume: 28, 10/2004
Pages: 439 - 446

Show full article (external site)

Show all available items of this journal