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Nadio Giger, Jrgen Spitzmller

Löcher bohren, Dächer bauen. Fachkonferenz “Perspektiven der Jugendsprachforschung” in Zürich, 17.-19.02.2005 / Löcher bohren, Dächer bauen. The symposium “Perspectives of research in adolescent language” in Zurich, 17&ndas

Seit 13 Jahren treffen sich die VertreterInnen der germanistischen und zunehmend auch der internationalen Jugendsprachforschung in regelmäßigen Abständen zu einem Austausch über den gegenwärtigen Stand der Forschung. Nach den Fachkonferenzen in Leipzig (1992), Heidelberg (1997), Osnabrück (1998) und Wuppertal (2001) fand im Februar 2005 die fünfte Tagung in Boldern bei Zürich und damit erstmals außerhalb Deutschlands statt. Etwa 90 TeilnehmerInnen aus 15 Ländern waren der Einladung von Christa Dürscheid (Zürich) gefolgt, „neue Blicke durch alte Löcher“ und „neue Blicke durch neue Löcher“ zu werfen, wie es in ihrem Eröffnungsvortrag in Anlehnung an Georg Christoph Lichtenberg hieß. Neben aktuellen Ergebnissen standen also auch alte, ungelöste Grundsatzfragen der Forschung (Welchen ontologischen Status räumt man „Jugendsprache“ ein? Ist sie eine Varietät, ein Stil, ein Register? Ist „Jugend“ eher eine soziale oder eher eine biologische Kategorie? u. a.) auf dem Programm.

Zeitschrift für Germanistische Linguistik, Walter de Gruyter

Print ISSN: 0301-3294
Volume: 34, 03/2007
Pages: 447 - 453

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