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Clemens Knobloch

Internationales Germanistenlexikon 1800–1950

Herausgegeben und eingeleitet von Christoph König. Drei Bände, Berlin, New York: de Gruyter 2003. LXXXV plus 2200 Sp., mit einer CD-ROM. 498,- Euro, ab 1.2.2004 578,- Euro. [ISBN 3-11-017588-6]

Lexika und Nachschlagwerke vorzustellen, ist eine undankbare Aufgabe. Jeder Praktiker weiß, dass sie nach Auswahl der Einträge und Aufbau der Artikel auf weitgehend „mechanisierbaren” Kriterien beruhen müssen. Dem Einzelfall - sei das nun ein Lexem wie im Sprachwörterbuch oder eine „germanistische” Person wie im vorliegenden Falle - wird die Anwendung mechanisierbarer Kriterien nur ausnahmsweise gerecht. Der Rezensent hat also, salopp gesagt, immer viel zu meckern und wird doch, wenn er das Geschäft kennt, immer auch zu Nachsicht neigen. Zudem begleitet ihn immer das Gefühl, die wenigen Punkte, die er für seine Kommentare auswählt, seien mehr oder minder zufällig. Zu groß sind auf einem thematischen Flickenteppich, wie ihn die Germanistik nun einmal darstellt, die weißen Flecken, von denen der Rezensent nun wirklich gar nichts versteht. Der folgende Text sucht seinen thematischen Schwerpunkt, wie für die ZGL nahe liegend, auf der sprachwissenschaftlichen Seite der Germanistik, zeitlich konzentriert er sich, trotz gelegentlicher Seitenblicke ins 19. Jahrhundert, auf die letzten 50 Jahre des abgedeckten Zeitraumes.

Zeitschrift für Germanistische Linguistik, Walter de Gruyter

Print ISSN: 0301-3294
Volume: 32, 04/2004
Pages: 89 - 99

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