I. Problemstellung
II. Zur Ausgestaltung der Kapitalbindung in den Gesellschaftsrechtsrichtlinien
III. Zur Begründung zwingender gesellschaftsrechtlicher Gläubigerschutzbestimmungen aus ökonomischer Sicht
1. Paradigma der Vertragsfreiheit
2. Legitimierbarkeit gläubigerschützender Gesetzesnormen
3. Zwischenergebnis
IV. Funktionsweise gläubigerschützender Kapitalerhaltungsnormen zur Eindämmung von Marktversagensphänomenen
1. Vorvertragliche Informationsasymmetrien
2. Nachvertragliche Informationsasymmetrien und unvollständige Verträge
3. Fazit
V. Das gesellschaftsrechtliche Kapitalerhaltungssystem in der Kritik
1. Gläubigerschädigende Investitionsanreize
2. Fragwürdiger materieller Gehalt einer Nennkapitalziffer
3. Mangelnde Anpassungsfähigkeit des nominellen Kapitalerhaltungsregimes an die Entwicklungsdynamik von Unternehmen
4. Mangelnde Eignung für ein effizientes Signalling durch Eigenkapitaltransaktionen
5. Hohe Kosten der Durchsetzung eines nominellen Kapitalerhaltungsregimes
6. Fazit der Kritik und Reformmöglichkeiten
VI. Regulierungsalternativen zum Gläubigerschutz durch gesellschaftsrechtliche Kapitalerhaltung
1. Die verbleibende Bedeutung bilanzbasierter Ausschüttungssperren in Rechtskreisen ohne nominelles Kapitalerhaltungsregime
2. Situative Ausschüttungsbegrenzungen
3. Pflichtversicherung
4. Das Alternativmodell in der Diskussion: Zum Phänomen der Pfadabhängigkeit gesellschaftsrechtlicher Schutzmechanismen
VII. Empirischer Befund
VIII. Zur Zukunftsperspektive der Kapitalerhaltung im deutschen und europäischen Gesellschaftsrecht
Print ISSN: 0340-2479
Volume: 34, 12/2005
Pages: 753 - 787