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Stefan Simon

Steuerumlagen im Konzern

I. Einführung

Steuerumlagen sind ein wichtiges Instrument, mit dem die wirtschaftlichen Beziehungen von Gesellschaften in einem Unternehmensverbund geregelt werden, wenn es zwischen den Konzerngesellschaften zu einer steuerlichen Einkünftezurechnung kommt, sei es, dass diese – wie derzeit in Deutschland – auf dem Konzept der Organschaft beruht oder – wie inzwischen in Österreich – als Gruppenbesteuerung ausgestaltet ist. Dabei kommt es zu einer Verlagerung der Steuerschuld, weil Einkünfte einem anderen Steuersubjekt zugerechnet werden als demjenigen, das die Einkünfte erzielt hat. Primäre Zielsetzung von Steuerumlagen ist es, diese Verschiebung der Steuerbelastung wirtschaftlich (zumindest teilweise) zu korrigieren. Die von der Konzernobergesellschaft getragene Steuerlast wird mittels (positiver) Umlage der Konzerngesellschaft belastet, die die entsprechenden steuerpflichtigen Einkünfte erzielt hat.

Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht, Walter de Gruyter

Print ISSN: 0340-2479
Volume: 36, 01/2007
Pages: 71 - 111

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