This article looks at the external dimension of EU migration and asylum policy, investigating its effects on African states. After outlining the structure and development of this policy, it examines the interventions that might be expected to work best in light of European approaches to migration, but also with regard to other objectives in areas such as economic integration and development. Furthermore, the relationship between EU measures and international legal commitments is explored by looking at the implications of the “outsourcing” of EU migration and asylum policy to countries such as Morocco and Libya. In sum, migration has acquired a foreign policy dimension and become part of the “international migration relations” between EU and non-EU states.
Der nachfolgende Artikel erweitert die vorhergehenden Forumsbeiträge durch einen Blick auf die externe Dimension der Europäischen Migrations- und Asylpolitik – am Beispiel der Auswirkungen auf afrikanische Staaten. Nach einer Darstellung der Struktur und Entwicklung des Politikbereichs werden Interventionsmöglichkeiten diskutiert, die am ehesten mit der EU-internen Migrationspolitik, aber auch mit weiteren Zielen – wie wirtschaftlicher Integration und Entwicklung – vereinbar erscheinen. Darüber hinaus wird das Verhältnis zwischen den Maßnahmen der EU und weiteren internationalen rechtlichen Verpflichtungen untersucht, wobei den Konsequenzen der „Auslagerung“ Europäischer Migrations- und Asylpolitik in Staaten wie Marokko oder Libyen das besondere Interesse gilt. In der Zusammenfassung wird deutlich, dass dem Bereich „Zuwanderung“ eine außenpolitische Dimension zukommt und er einen Teil der „Internationalen Migrationsbeziehungen“ zwischen EU- und Nicht-EU-Staaten bildet.
Print ISSN: 1610-7780
Volume: 3, 07/2005
Pages: 275 - 293