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Thorsten Graeber

BGH, Beschluss vom 25.1.2007 – IX ZB 240/05, Befangenheit eines Sonderinsolvenzverwalters (Anmerkung Thorsten Graeber)

InsO §§ 56 bis 59; ZPO §§ 42 ff., 406

Beschluss vom 25.1.2007 – IX ZB 240/05

1. Die Befangenheit eines (Sonder-)Insolvenzverwalters kann nur nach Maßgabe der §§ 56 bis 59 InsO geltend gemacht werden; die Verfahrensvorschriften der Zivilprozessordnung über die Ablehnung von Gerichtspersonen oder Gutachtern finden auf den (Sonder-)Insolvenzverwalter keine Anwendung.

2. Dem Insolvenzverwalter, der die Entlassung eines bestellten Sonderinsolvenzverwalters wegen Befangenheit begehrt, steht gegen die ablehnende Entscheidung des Insolvenzgerichts keine sofortige Beschwerde zu.

(Vorgehend: AG Wuppertal, 16.8.2005 – 145 IN 426/00; LG Wuppertal, 26.8.2005 – 6 T 508/05)

Deutsche Zeitschrift für Wirtschafts- und Insolvenzrecht, Walter de Gruyter

Print ISSN: 1439-1589
Volume: 17, 04/2007
Pages: 216 - 219

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