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Gerald Gräfe

AG Bad Segeberg, Urteil vom 24.3.2005 – 17 C 298/04, Haftung bei englischer Limited mit Geschäftstätigkeit in Deutschland (Besprechung Gerald Gräfe, s.o.)

BGB §§ 823, 826; GmbHG §§ 13, 64

Urteil vom 24.3.2005 – 17 C 289/04

1. Ansprüche von Gläubigern einer englischen Limited wegen existenzvernichtenden Eingriffs, Unterkapitalisierung und Insolvenzverschleppung richten sich bei Geschäftstätigkeit in Deutschland nach dem Recht des Gesellschaftsstatuts.

2. Nationales Recht ist nur ausnahmsweise bei einem Missbrauch der Niederlassungsfreiheit anwendbar. Die – in dem Gründungsstaat zulässige – Ausstattung der Gesellschaft mit nur geringem Gründungskapital (hier: 2 £) ist nicht rechtsmissbräuchlich.

(Leitsätze der Redaktion)

Deutsche Zeitschrift für Wirtschafts- und Insolvenzrecht, Walter de Gruyter

Print ISSN: 1439-1589
Volume: 15, 09/2005
Pages: 436 - 438

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